29. Januar bis 05.
März 2006:
„Strange Paradise – Fotographien von Thomas Wrede“ |
| Eine Ausstellungsreihe in Kooperation mit der Städtischen
Galerie Iserlohn und dem Kunstverein Grafschaft Bentheim, Neuenhaus. |
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| (Tannenpanorama) |
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„Mit Strange Paradise beweist Thomas Wrede einmal mehr,
dass er ein Meister des subtilen, visuellen Vexierspiels zwischen Modell und Wirklichkeit ist.
Die wundersame, simulakre Inszenierung von Landschaftsversatzstücken
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in überhöhten Modellkulissen im Kontrast mit unwirklich anmutenden, entrückten Küstenlandschaften,
die das Individuum romantisch miniaturisieren, kreieren Bildwelten, die gleichsam vertraut und fremd anmuten. |
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(Schiff) |
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(Autos) |
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| Das Fehlen von Größenrelationen erzeugt, ohne jede
digitale Manipulation, optische Täuschungen, die die Wahrnehmung schwimmen lassen - ein Gauklermärchen,
dem Stimmungen wie Weite, Ruhe, Offenheit, Sehnsucht aber auch Angst und mögliche Bedrohung zugeordnet sind.
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Der künstlichen Augenblicklichkeit der Fotografie folgt die Künstlichkeit
der Inszenierung. Im Spannungsfeld zwischen der dokumentarischen Grundfunktion des Mediums und
seiner künstlerischen Brechung gelingen Thomas Wrede überzeugende bildnerische Statements zur Frage nach Bild und Abbild.
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| (Haus bei Nacht) |
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Am Ende wird der Widerstreit zwischen Realität und Illusion durch die perfekte ästhetische Evidenz
des Bildes entschieden, das seine eigene gültige Wirklichkeit setzt.“
Zur Ausstellung ist ein deutsch-englischer Katalog erschienen. |
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